Aussie 10

Paula, 02. 08. 04|05:Aug

THEMA: Uni

Jetzt hab ich schon die erste woche Uni hinter mir und starte mehr oder weniger frisch in die zweite. Grund genug ueber Unterschiede, gute und schlechte Seiten zu schreiben.

Zwei Dinge fundamental unterschiedlich von zu hause: Einmal folgt die Uni hier dem Konzept “continual assessment” zum anderen ist die Ausbildung sehr berufs-/industrieorientiert.

Continual assesment bedeutet, das das ganze semester ueber Arbeiten faellig sind. Meine erste (mini) Hausarbeit muss ich schon am 20. August abgeben. ICh glaub das ist eine gute IDee, auch wenn mich das sehr an die schulischen Hausaufgaben errinnnert. Das die Ausbildung hier ehr berufsorientiert, d.h. praktisch ist, find ich auch nicht schlecht. Ist doch schoen wenn dir jemand sagt wozu du den ganzen Kram den du lernst spaeter brauchst.

Was sonst noch unterschiedlich ist, ist das in jedem Studiengang von den Studenten gefordert wird, dass sie Kurse belegen, die ausserhalb ihres Fachgebiets sind: Broadening UnderGraduate Experiences. Da ich nur solche BUGE Kurse hab bin ich noch nicht mal so ein Exot. Die Kurse sind allerdings schon Teil richtiger Studiengaenge, d.h. in jedem Kurs sitzen Leute, die das entsprechende Fach studieren.

Ich glaub die Uni hier ist etwas einfacher als zuhause. Das lieget aber mehr daran, das die Dozenten daran interessiert sind das du durch kommst und was verstehst, als das der Stoff wirklich einfach ist. ICh glaub das ich die Zeit die ich an der Uni verbring weniger oft als verschwendete Zeit rechnen werde als zuhause.

Ob ich am ende denk dass ich mein Studium lieber ganz hier gemacht haette weiss ich nicht, aber ich glaube nicht. Dazu ist die Uni viel zu reguliert. Aber wer weiss.

Bis bald. Jokerine.

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