[FuCamp 09] E-Learning 2.0
Paula, 23. 05. 09|10:MaiSession mit Katrin Mathis (Bachelorstudentin an der FH Furtwangen):
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Definition Net Generation:
1977-1997, digital natives, Generation-lap (Überlappung des Lebensstils mit dem der Eltern), Multitasking, kurze Aufmerksamkeitsspanne, globale Generation und aktiv (lassen sich nicht passiv berieseln)
Die alten Werte Loyalität, Seniorität und Authorität (ungleich Integrität und Verantwortung, sondern Befehle like) mit Sicherheit werden abgelöst durch Freiheit, Customization, Zusammenarbeit, Nachforschung (Informierter Konsum, Integrität), Entertainment, Innovation
[Nicht alle Menschen aus den genannten Jahrgängen sind Teil der Net-Generation. Das Problem ist, dass die Kluft zwischen den verschiedenen Gruppen immer größer wird. Ich denke, dass Umgang mit Social Networks zu den Grundqualifikationen gehören wird und so manche Menschen ins Abseits geraten.]
Als Konsequenz dieser Entwicklung gibt es neue Lernkonzepte:
Lebenslanges lernen, Kontakte als Wissensquellen, Methodenwissen statt Fakten, keine Trennung von Berufs- und Privatleben, Long-tail-learning, informelles statt formellem Lernen (Cafferunden-Lernen)–>Veränderte Rolle des Lernen.
Auf die Frage was man denn im Job an Wissen braucht, dass man in Kursen/Studium gelernt hat gibt es generell eine Schweigerunde. Im Vergleich des Finanziellen zum Lern-Erfolg wird für formelles Lernen immer noch viel mehr Geld ausgegeben. Teil davon ist sicher, dass informelles Lernen super günstig ist.
[Möglichkeiten informelles lernen zu fördern ist zum Beispiel eine gute, produktive Athmosphäre, Kaffemaschine und Sofa. Allerdings darf es auch nicht zu gemütlich sein, sonst ist es ineffektiv.]
Es spitzt sich eine Diskussion zu darüber was Lernen einschließt und wie sich das von dem englischen Begriff learning unterscheidet. Teil des nutzbaren Wissens ist eben auch die Erfahrungen die man macht. Wobei eben nicht jede Kommunikation dazu beiträgt Wissen zu konstruieren. Auch Wissensmanagement selber ist nicht direkt in Lernen zu übersetzen. Informelles Lernen ist dann gut wenn man ein bestimmtes Lernziel hat.
Lerntechnologieen:
Personal lerning environment, Microlearning Widgets, open-source, mobile learning, gamebased learning, VoIP, Software as Service
Tools:
tagging, twitter, wikis, podcasts, file sharing, RSS, social bookmarking, social networking
Beispiel Microblogging Dienst Edmodo, für weiterführende Schulen. Katrin selber hat nen Facebookplugin geschrieben um dort Kurse zu verwalten. (thesisapp; leider mit komischem Passwortdingens dass nicht offen ist)
distributed, demand-pull, problem-based, discovery-based, open-ended, user-centered, real-time Probleme sind Datenschutz, Auswahl an Lernmaßnahmen, fehlende Standards
[Die Frage ist nun wie ich das umsetze in meinem eigenen unterricht, wie kann ich den Studis informelles lernen ermöglichen?]
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Schlagwörter:barcamp, e-learning
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