Indien ist…
Paula, 12. 11. 07|16:Nov
…laut, bunt, stinkig, schön, hässlich, dreckig, wundersam, seltsam, fremd, bekannt, net, nervig, traurig, fröhlich, arm, reich, heiß, scharf, mild, süß, sauer, langsam, rückwärts, forwärts, stressig, entspannend und so viel mehr.
Alles auf einmal.
Wir hatten uns viel vor genommen. Mit zwei bis drei Tagen an jedem Ort haben wir zwar viel gesehen, aber nicht viel Zeit zum rumhängen gehabt. Das war eh nicht einfach zu machen, da es keine öffentlichen Parks gab (nur gegen Bezahlung) und wenige öffentliche Orte wo man einmal sitzen und die gemachten Erfahrungen reflektieren könnte. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden ob mir Indien gefällt oder nicht. Andererseits ist es aber auch dumm dies entscheiden zu wollen, da die einzelnen Teile so verschieden sind.
Angekommen sind wir in Indiens Hauptstadt, Delhi. Diese, auf ewig diesige Stadt, ist nicht unbedingt der beste Ort anzukommen. Die älteren Teile sind ein Labyrinth aus Märkten, Hotels und Verkäufern die einen plagen ihre Waren zu kaufen. Dazwischen sind Straßenhunde und -kühe und arme und verkrüppelte Menschen die dich anbetteln ihnen etwas zu geben. Wir liefen überallhin wo es möglich war, was uns zu einem Spektakel machte. Viele Touristen mieten Fahrer oder kaufen organisierte Touren. Wir wurden angehalten und gefragt wo wir hin gingen, wo wir her kamen und ob die Frager ein Bild mit uns machen könnten. Die letzte Frage kam vor allem von Jungen oder jungen Männern, Touristen aus andern teilen Indiens. Ich stimmte dem nicht zu. Wir haben die meisten Sehenswürdigkeiten gesehen und ich habe manchmal daran gedacht Fotos zu machen. Meistens war ich überfordert, das ist das Gefühl, dass mir bleiben wird. Die neueren Teile Delhis, besonders die repräsentativen Straßen, erinnern an die großen Prachtstraßen wie den Champs Elysee, aber sind heiß und staubig. Die Gehwege werden nicht von Bäumen beschattet. Die Metro war aber neu und sauber und billig. Als wir die verstanden hatten war es unsere bevorzugte Transportmethode, da so das Verhandeln mit den Tuk-Tuk-Fahrern entfiel.
Zum Glück waren wir nicht lange in Delhi, sondern sind bald nach Norden nach Haridwar an der Ganga gefahren.
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Schlagwörter:Delhi, Impressions, India, Indien
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am 13. 11. 07 um 22:13
Good observations. I take from this you still have your camara…
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